2. Mannschaft: Chance auf Platz eins vertan; TSG Eintracht 2 geht bei der Spvgg Sandhofen mit desaströser Leistung unter

Durch die Niederlage des Tabellenführers aus Weinheim beim TSV Birkenau 2 hatte unsere Zweitvertretung erneut die Chance auf den Platz an der Sonne. Jedoch zeigte die Mannschaft zum dritten Mal in dieser Saison eine von Beginn an schwache Leistung und ging am Ende mit 30:20 als bitterer Verlierer aus der Sandhofener Sporthalle.

Diese hohe Pleite war lange nicht abzusehen, da man bis zur neunzehnten Minute noch den Hausherren standhalten konnte (8:8). Doch danach zeigte man zu oft individuelle Fehler im Offensivspiel, wodurch die Mannheimer einfache Kontertore erzielen konnten. Die Auszeit durch Thorsten Seiler nach dem 11:8 war folgerichtig. Nun lief es zwar ein wenig besser, aber trotzdem musste man einen Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit hinnehmen (15:13).

Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte verlor Plankstadt den Anschluss und musste immer einem Vier-Tore-Rückstand hinterherrennen. Die Chancen im Offensivspiel waren zwar da, aber genutzt werden konnten nur die wenigsten. Mit dem 19:15 in der einundvierzigsten Minute wurde schließlich seitens der Gäste mit dem Handball spielen aufgehört und Sandhofen hatte leichtes Spiel. Vorne vergab man Chance um Chance und hinten zeigte man ungewohnte Schwächen. Völlig verdient gewann Sandhofen mit 30:20 diese Partie und der Aufstiegsaspirant aus Plankstadt ist zurecht enttäuscht von der eigenen Leistung.

Mit nun 28:6 Punkten aus 17 Spielen findet man sich erneut in der Tabelle hinter Weinheim und damit auf Platz zwei der zweiten Kreisliga. Die Mannschaft darf sich nun keine Patzer mehr erlauben, um weiter vom Meistertitel träumen zu können. Allerdings darf man nicht erwarten, dass Weinheim weitere Punkte liegen lässt.

Nächsten Sonntag (26.03.) um 15:00 Uhr folgt die nächste schwere Aufgabe vor heimischer Kulisse, wenn der Drittplatzierte (28:10 Punkte) aus Birkenau zu Gast ist. Dieser konnte mit dem 29:18 gegen Weinheim einen beachtlichen Sieg einfahren. Das Wolfsrudel ist damit gewarnt und muss wieder zu alter Stärke zurückfinden, damit es am Ende dieser schweren Partie als Sieger vom Platz geht.

TSG Eintracht II: Kolb, Roth; Triebskorn (1), Schmelz, Fackel, Hellwig (7/2), Maier, Gross, Dieckermann (3), Mag. Verclas (2), Max. Verclas (2), Plasczyk (2), Zincke (2), Doll (1).

nw