1. Mannschaft: Wettschießen mit besserem Ende für den HSV; TSG Eintracht unterliegt im Abstiegsduell mit 35:34

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Vollends motiviert traten die Badenliga-Handballer der TSG Eintracht zum Gastspiel beim HSV Hockenheim an. Neben den Ausfällen von Maximilian Denne, Sebastian Pristl, Julian Maier und Dennis Bastel fiel Nicolas Großhans am Spieltag noch aus. Die tabellarischen Vorzeichen der Begegnung waren eindeutig. Nur wer gewinnt, würde Luft im brutalen Abstiegsfight schnappen. Nach einer lediglich von den Offensiven beider Teams geprägten Partie traf das letztendlich auf den HSV zu. Die Gastgeber behielten mit 35:34 (19:18) die Oberhand.

Den deutlich besseren Start erwischten dabei die Rennstädter. Schnell legte die Truppe um Trainer Daniel Müller mit 05:01 vor (06.). Doch dann wachte das Wolfsrudel auf und stellte nicht nur den Gleichsstand wieder her (06:06/ 12.), sondern eroberte sogar eine Zwei-Tore-Führung (07:09/ 15.). Das Momentum blieb zunächst auch auf Seiten der TSG Eintracht, bis die Schiedsrichter den Gästen mehr als fragwürdigerweise einen verwandelten Strafwurf wegen „Zeitspiel“ abpfiffen. Nachfolgend drehten die Hausherren wieder mehr auf und das muntere Torewerfen ging so richtig los. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff führte der HSV mit drei Toren, doch durch den sehr treffsicheren Timm Kemptner und Spielführer Axel Schöffel wurde mit der Sirene der Anschlusstreffer erzielt (19:18).

Auch nach Wiederanpfiff wurde das Duell weiter mit offenem Visier geführt. Die Rennstädter spielten sich zwar durch Simon Gans wieder einen Vorsprung von drei Treffern heraus (23:20/ 38.), aber nach der Roten Karte mit zusätzlicher Zeitstrafe für Tim Anschütz fasste das Rudel neuen Mut und glich aus (24:24/ 43.). Julian Bastel folgte alsbald Anschütz wegen dreier Zwei-Minuten-Strafen nach. Danach gestaltete sich das Spiel als Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem nervenaufreibenden Finale. Der wieder genesene Björn Koffeman, neben Kemptner und Tobias Pristl Haupttorschütze der Wölfe, warf zum 34:34-Ausgleich ein (59.). Im Gegenzug legte der HSV wieder vor. Jedoch verblieb der TSG Eintracht ein letzter Angriff. Doch der sicherlich gerechte Treffer zum Remis sollte nicht fallen, der Ball ging verloren und die Rennstädter behielten das Spielgerät.

Ein bitteres Ende einer Begegnung zweier durchaus gleichwertigen Mannschaften. Das Wolfsrudel hat die notwendige Leidenschaft gezeigt und alles investiert. Dennoch steht es jetzt mit leeren Händen da. Dementsprechend ist ein Sieg im letzten Spiel 2016 daheim gegen Knielingen Pflicht. Anpfiff am 17.12. ist um 18 Uhr. Wir brauchen dabei jegliche Unterstützung!

TSG Eintracht: Treiber, Kaiser; Konietzny (1), T. Pristl (7), Skade (2), J. Bastel, Koffeman (7/2), A. Schöffel (3), Fackel, Stadler (3), Kemptner (10), Dieckermann (1), Plasczyk.

bs