1. Mannschaft: Rabenschwarzer Tag; TSG Eintracht geht beim TV Knielingen mit 32:24 unter

Einiges vorgenommen hatten sich die Badenliga-Handballer der TSG Eintracht für das Gastspiel beim TV Knielingen. Da das Mittelfeld der Beletage des BHV dicht gestaffelt ist, hätte die Eichhorn-Truppe mit einem Erfolg die Abstiegsränge vorerst verlassen. Doch die Wölfe erwischten einen gebrauchten Tag und unterlagen mit 32:24 (14:09).

Die Vorzeichen der Partie waren bereits nicht gerade rosig. Denn zu den Langzeitausfällen Tobias Pristl und Dennis Bastel gesellte sich am Spieltag noch Bastian Konietzny. Rechtsaußen Björn Skade war zudem mit enormen Hüftbeschwerden gehandicapt. Die Gastgeber hatten mit Anpfiff sofort die Oberhand inne und legten schnell mit 04:01 vor (08.). Bereits jetzt zeigten sich die spielentscheidenden Defizite der Wölfe. Durch technische Fehler und nicht zu glaubende Fehlpässe wurden etliche Bälle weggeworfen, was den Karlsruhern einfache Kontertore ermöglichte. Darüber hinaus agierten die Gäste bei ihren Angriffsbemühungen fast ohne Zug zum Tor und ließen die notwendige Geduld vermissen. Zusätzlich verletzte sich nach gut zwölf Minuten der bis dato gut haltende Keeper André Treiber bei einer Rettungstat wohl schwer am Knie und musste fortan passen. Die Wölfe gaben sich zwar nicht auf, mussten aber dennoch mit einem Fünf-Tore-Nachteil (14:09) die erste Hälfte beenden.

Nach Wiederanpfiff bäumte sich die Eichhorn-Truppe für einen Moment auf und warf zum 15:12 ein (34.). Doch dann überrannte der TVK die Gäste völlig und setzte sich spielentscheidend auf 22:13 ab (41.). Nachfolgend pendelte der Vorsprung der Hausherren meist zwischen sieben und neun Treffern, obwohl die Wölfe alles versuchten (siebter Feldspieler, offensive Defensivvariante). Gute neun Minuten vor Abpfiff die nächste Hiobsbotschaft. Torhüter Sebastian Kaiser verletzte sich ebenfalls und wurde durch Feldspieler Maximilian Denne ersetzt. Der rabenschwarze Tag endete mit 32:24 aus Sicht der Gastgeber.

Die Reinhard-Crocoll-Halle ist alles andere als ein gutes Pflaster für das Rudel. Beide Keeper verletzt, zudem steht neben den sowieso Angeschlagenen noch ein Fragezeichen hinter Björn Koffeman, der schon während der Begegnung an Kniebeschwerden laborierte. „Jetzt haben wir noch enger zusammenzustehen und nicht den Mut zu verlieren!“, zeigte sich Treiber zurecht weiter hoffnungsfroh. Am besten schon am Sonntag (29.01.), wenn es daheim um 18 Uhr gegen die HSG St. Leon/Reilingen geht. Die Tabelle ist weiter dicht gestaffelt.

TSG Eintracht: Treiber, Kaiser, Denne (5/1); Skade (1), Maier (4), J. Bastel (1), Koffeman (1), N. Großhans (1), A. Schöffel (3), Stadler (1), Kemptner (4), R. Verclas (3).

bs