Vorbericht: 13. Spieltag

Ein durchwachsenes Wochenende liegt hinter den Handballern der TSG Eintracht Plankstadt. Einzig die zweite Mannschaft konnte einen Erfolg feiern, erste und dritte Mannschaft mussten Niederlagen hinnehmen. Auch die Jugendmannschaften lieferten zwar gute Spiele ab, mussten sich aber letztendlich alle ihren Gegnern geschlagen geben. Die meisten Teams haben sich nun bereits in die Winterpause verabschiedet, einzig erste und dritte Mannschaft sind am Samstag (22.12.) noch im Einsatz.

Das Wolfsrudel empfängt zum Jahresabschluss um 18 Uhr die SG Stutensee-Weingarten zur ersten Rückrunden-Partie. Im Hinspiel gingen die Wölfe siegreich vom Feld, nachdem sie lange Zeit deutlich in Rückstand lagen und zum Ende hin eine sensationelle sieben-Tore-Aufholjagd aufs Parkett zauberten. Insgesamt spielen die Karlsruher eine wechselhafte Saison, einerseits zeigt die Mannschaft gute Leistungen gegen Topteams (u.a. Sieg gegen Birkenau), andererseits unterlaufen ihr immer wieder Ausrutscher gegen Vereine aus den unteren Tabellenregionen. Tabellarisch findet sich die Truppe um Trainer Steffen Bechtler auf Platz sechs wieder (14:14 Punkte), hat allerdings auch nur vier Zähler mehr als Platz zwölf (derzeit Pforzheim/Eutingen 2 / 10:18). Das Wolfsrudel aus Plankstadt hingegen wird definitiv auf Platz vier überwintern (17:7). Für Trainer Niels Eichhorn und seine Mannschaft geht es darum, das überaus erfolgreiche Jahr 2018, das durch die Verbandsliga-Meisterschaft und den Aufstieg gekrönt wurde, erfolgreich zu beenden. Die Vorzeichen dafür stehen gut, denn seit Wochen ist das Team in Topform und hat sich überraschenderweise sogar in der Spitzengruppe der Badenliga festgesetzt. Zwar musste man vergangene Woche eine Niederlage bei Tabellenführer Neuenbürg hinnehmen, doch diese ist kein Beinbruch. Zum einen haben die Wölfe nämlich auch in dieser Partie gezeigt, dass man mit jedem Gegner in dieser Liga mithalten kann, zum anderen haben die Plankstädter die Erwartungen bislang sowieso übererfüllt. Coach Eichhorn blickt voraus: „Besonders freuen wir uns darauf, nach vier Auswärtspartien endlich wieder ein Heimspiel zu haben. Wir treffen auf eine gefärhliche Mannschaft, die ihr Potenzial schon oft angedeutet hat und mit etwas mehr Konstanz auch deutlich mehr Punkte haben könnte. Im Hinspiel haben wir uns lange Zeit schwer getan und erst in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung abgerufen – diesmal wollen wir dem Spiel von Anfang an unseren Stempel aufdrücken.“

Zuvor trifft um 16 Uhr unsere dritte Mannschaft auf die SKV Sandhofen. An die Mannheimer haben die Wölfe keine guten Erinnerungen, gab es im Hinspiel doch eine deftige 29:18-Klatsche. Um sich dafür zu revanchieren, benötigen die Plankstädter einen absoluten Sahnetag, denn Sandhofen kommt als Tabellenführer und mit einer vier-Spiele-Siegesserie in die Mehrzweckhalle und will diesen Rang festigen. Die TSG Eintracht hingegen hat ihr kurzes Zwischenhoch durch eine deutliche Niederlage in Ilvesheim beendet und kämpft weiter um den Klassenerhalt.

nt